Brandeinsatz in Bruck/L. am 26. Juli 2010

Am 26. 7. wurde die FF Göttlesbrunn um 16:33 Uhr mittels Sirenenalarm durch die LWZ zum Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in Bruck alarmiert. Wir rückten mit allen 3 Fahrzeugen und ~ 20 Mann unverzüglich aus, wobei mit Fortdauer des Einsatzes weitere Kräfte zum Einsatzort nachkamen, sodass in Summe 26 Mann der FF Göttlesbrunn eingesetzt waren. Weiters waren die FF Bruck/L., Wilfleinsdorf, Höflein, Pachfurth und später zur Ablösung noch die FF Arbesthal im Einsatz.

Lage beim Eintreffen am Einsatzort: Eine Lagerhalle von 50x9m, bis unters Dach gefüllt mit ~9000 Strohballen, stand in Vollbrand, ebenso ein ~10m gegenüber befindlicher Stalltrakt, der bereits großteils eingestürzt war. Die Feuerwehren Bruck/L. und Wilfleinsdorf waren bereits dabei, ein weiteres Übergreifen des Brandes auf angrenzende Stallungen und Lagerhallen sowie ein Wohnhaus zu verhindern.

Die Mannschaft von Rüstlösch Göttlesbrunn legte eine Zubringleitung zwischen den brennenden Gebäuden und bekämpfte den Brand tw. unter Einsatz von schwerem Atemschutz vom anderen Ende der Lagerhalle aus, während Pumpe Göttlesbrunn eine Zubringleitung von einem ~250m entfernten Hydranten mittels Schlauchkarren aufbaute und einen eigenständigen Löschangriff ebenfalls am anderen Ende der Hallen durchführte. Die Löscharbeiten mussten aufgrund der zunehmenden Rauchentwicklung zunehmend mit Atemschutz durchgeführt werden, sodass ein Atemschutzsammelplatz erreichtet wurde, von wo aus unsere beiden Trupps gemeinsam mit denen der anderen Wehren laufend eingesetzt wurden. Die Wasserversurgung für Rüstlösch Göttlesbrunn wurde aufgrund des überlasteten Hydrantennetzes durch die FF Höflein mittels Pendelverkehr übernommen.

Nachdem der Brand um ca. 18 Uhr unter Kontrolle war, begann das langwierige Ausräumen und Ablöschen des glosenden Strohs mittels zweier Bagger, wobei einer der Baggerfahrer, ebenfalls eines unserer FF-Mitglieder, bei den Arbeiten ebenfalls Atemschutz trug und im Laufe der Nacht 6x seine Flaschen wechseln musste. Diese Arbeiten dauerten bis ca. 07:30 Uhr am folgenden Morgen, wobei die letzten 8 Mann von uns um 2 Uhr einrücken konnten, nachdem wir für die Nachtstunden von der FF Arbesthal abgelöst wurden. Um 8 Uhr rückten nochmals 8 Mann von uns aus, um unsere am Einsatzort verbliebenen Schläuche und Geräte einzusammeln und zu reinigen, was bis zu Mittag dauerte.

 

 

 

 

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