80-Jähriger mit Elektromobil in Graben gestürzt

Am 15. Juni 2017 wurde die FF Göttlesbrunn um 19:59 Uhr mittels stiller Alarmierung zu einer Personensuche (T1) zur Unterstützung der Polizei alarmiert. Ein 80-jähriger, gehbehinderter Mann aus Bruck war bei einer Ausfahrt mit seinem Elektromobil auf einem Feldweg vom Weg abgekommen und in einen Graben gestürzt. Er konnte glücklicherweise sein Handy erreichen und die Polizei alarmieren, konnte jedoch keine genauen Ortsangaben machen, nur daß er in einem Graben mit hohem Schilf lag. Nachdem ihn die Beamten im vermuteten Bereich nicht finden konnten, trotz Handyortung und obwohl telefonischer Kontakt bestand, wurde die Feuerwehr angefordert.

Nachdem sich 16 Mannn beim FF-Haus eingefunden hatten, koordinierte Kdt. OBI Alexander Faust die Suche aufgrund der Angaben des Vermissten sowie der (leider sehr vagen) Handyortung. Wir teilten uns auf und suchten mit 3 Fahrzeugen den Göttlesbrunner Bach in Richtung Bruck sowie in der Nähe befindliche Entwässerungsgräben mit Schilfbewuchs großteils zu Fuß systematisch ab. Ca. 25 Minuten nach Alarmierung konnte ein Suchteam zu Fuß den Mann noch vor Einbruch der Dunkelheit schließlich unverletzt auffinden. Er lag wie vermutet auf einer Böschung eines Entwässerungsgrabens an einem sehr abgelegenen, kaum befahrenen Weg, sein Bein hatte sich beim Sturz unter dem Elektromobil verhakt.

Wir konnten ihn rasch aus der misslichen Lage befreien und betreuten ihn bis zum Eintreffen des RTW - der unternehmungslustige Pensionist war aber bereits wieder bester Laune und hätte seine Fahrt am liebsten selbst fortgesetzt! Der bereits zur Unterstützung angeforderte Helikopter konnte storniert werden, und nach ca. 1,5 Stunden Einsatzdauer konnten wir uns wieder einsatzbereit melden.

 

 


  

 

 

 

Eingesetzte Kräfte:

FF Göttlesbrunn: 3 Fzg., 16 Mann

Polizei BL: 2 Fzg., 4 Beamte

RK Bruck: 1 Fzg., 2 Mann/Frau

 

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